mysabbatical

Mein Freijahr

irdisches, winter

anna, mary and kaiserschmarren on the plate

der erste abend bei mary steht ganz im zeichen des „international dinner“, das wir veranstalten. insgesamt nehmen 15 leute, die typisches essen aus ihren ländern mitbringen, daran teil. alle kochen ganz fantastisch, kommen  teilweise später, weil sie die arbeit unterschätzt haben – und thomas bringt statt dem essen ein französisches kochbuch und wein aus burgund mit. an marys uni studieren viele studenten aus verschiedenen asiatischen ländern und so kommen wir auch in den genuss unglaublich gut gekochter exotischer speisen.

cloister garth of westminster abbey

am letzten besichtigungstag in london schaue  ich mir die westminster abbey an, wo fotografieren prinzipiell verboten ist. im klostergarten innerhalb des kreuzgangs wird das allerdings nicht mehr so streng gehandhabt und so entsteht dieses bild bei den ersten einblicken ins grün von der säulenhalle aus. schon im 10. jahrhundert gab es da eine abtei und im 11. jahrhundert wurde die erste version der kirche feierlich eingeweiht. die gesamte kirche ist heute eine einzigartige art von friedhof, in der alle britischen könige – außer 2 –  seit william the conqueror gekrönt wurden. alles „very impressive“, doch mit dem audioguide am ohr und den menschenmassen ringsum komme ich nicht einmal auf die idee, mich auf die  energetische struktur dieser kirche einzulassen, so gebannt sind meine nach außen gehenden sinne.

ernst beim winterlichen sonnenbaden

diese woche bringt sonne und schnee. und wir genießen beides. wir machen den dienstag zum „sonntag“, zelebrieren unseren gemeinsamen morgen und machen einen spaziergang in der wintersonne.

schnee und kälte am 4. adventsonntag

am samstag sind wir bei winterlicher kälte auf einem begräbnis – mehr darüber im artikel „lebenszeit“.  wir gehen auch  auf den ersten (wahrscheinlich auch einzigen) weihnachtsmarkt in diesem advent, denn das „winterwonderland“ im londoner hydepark zählt nicht mit.  der 4. adventsonntag präsentiert sich bei uns im klassischen winterszenario, auf zum fröhlichen schneeschaufeln!

vater-mutter-kind

„und wäre christus tausendmal geboren und nicht in dir – du wärest ewiglich verloren“., stellt angelus silesius klar. so hoffe ich, dass ganz viele den zauber dieser weihnacht in sich spüren können… in frieden, in freude, in liebe sein können, mit sich selbst und den menschen rundherum.

beobachtungsposten

ausguck

kitty ist sehr häuslich, sie ist auch so wohlgenährt wie sonst nie im jahr. trotzdem wirkt sie unrund, geradezu spinnert. einfach wie ein gereiztes raubtier im  käfig.   sie behandelt sich selbst mit schlaftherapie: abgesehen von direkt unterm christbaum schläft sie gerne auf der wendeltreppe, von dort hat sie auch den perfekten ausblick auf die eingangstüre und überblickt von hier den vorraum und die bewegungen darin.

christbaumglitzern

christbaumglitzern

zum thema weihnachtsbaum hat mich  eine schrulligkeit beeindruckt, von der elmar, ein bekannter aus kärnten erzählte. dazu  hat er fotos hergezeigt von einer seiner verwandten in nordamerika, die als schlafzimmerdekoration das ganze jahr über einen christbaum aus plastik im zimmer stehen hat.  geschmückt und mit elektrischen lichtern, was sonst.

unserer nimmt für 3 wochen gerade noch erträglich viel raum in unserem wohnzimmer ein. in dieser  zeit ist er auch bezaubernd, strahlt  sicherheitshalber meistens  auch nur in elektrischem lichterschein und ist ein glitzerndes, luftiges naschsachenlager, das auch den weichsten lebkuchen zum hartwerden bringt. und nur die härtesten  – also wir alle – holen  sich einen aus den sticheligen zweigen.

hintaus draußt

eis und schnee draussen. langlaufwetter, schon seit einer woche. alles ist schneebedeckt und eisüberzogen. kiefernadeln schauen aus wie lange, glasüberzogene stacheln, hagebutten wie in maßgefertigten gläsern konserviert, selbst der maschendrahtzaun glitzert lieblich. das kann die natur.

die menschheit tut

österreichische herrschaftsinsignien

das ihre und im versuch, schönes zu machen, wird das oft sehr prunkvoll, besonders, wenn es irdische macht zeigen soll. bestes beispiel: kronjuwelen, diese hier: gesehen in der schatzkammer in der wiener hofburg, die logische fortsetzung meines besuchs im londoner tower einen monat zuvor. die briten präsentieren ihre schätze bombastischer, mehr showeffekt …

bildnis einer schwangeren frau

die böcklausstellung zieht sissi und mich  ins wiener belvedere. unwahrscheinlich starke landschaften, porträts. tod und leben ein thema, natürlich. böckl ist vater von neun kindern. das bild hier zeigt (s)eine schwangere frau. die unwahrscheinlich schönen porträts seiner kinder sind im selben raum wie seine schönsten landschaften. verschiedene arten des seins, immer alle gleichzeitig in der welt…

langlaufwinter

dieser winter ist einer zum langlaufen wie es schon jahre keiner war, abgesehen davon, dass ich in diesem freijahr zur besten zeit, so um 11.00 uhr am vormittag, langlaufen gehen kann. das ist der start der langlaufroute, die leider keine gut gespurte loipe ist, sondern ein neben-und durcheinander von selbst gezogenen spuren. wir genießen ’s trotzdem.

satt-grün macht satt

anfang februar  fliegen wir in den frühling. auf mallorca blühen schon die mandelbäume, die wiesen sind frisch und satt grün wie bei uns  anfang april. gitti und ronny, die mit ernst ein bißchen verwandt sind, haben uns eingeladen, in ihrem wunderschönen haus zu wohnen. sie leben am stadtrand von  santanyi, wo es schon sehr ländlich ist und wir treffen auf unserem ersten spaziergang außer diesen schafen noch allerhand andere „tiere am bauernhof“.

das harte und das weiche

das aufeinandertreffen der elemente wasser und erde ist an den küsten mallorcas ganz unterschiedlich: mal fels, mal sand und in den kleinen buchten auch beides. einen abend lang wandern  wir ausgiebig am cap ses salines entlang, wo das meer die felsen zu einer mondlandschaft ausgewaschen hat und weiter auswäscht – mit jeder welle, in der das weiche das harte überwindet.

längsschnitt

diese woche widmen ernst und ich dem autokauf, johannes dem gesunden essen, zumindest in diesem fall. und das  lässt sich  zelebrieren: zuerst wurde die banane halb abgeschälte – und bewundert. dann wurde kunstvoll der längsschnitt gesetzt. und wieder bewundert. und dokumentiert. ein event. schön, wie einfach glücklich-sein ist!

yeah! yeah! yeah!

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